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Meldung vom 02.08.2019

Schnelles Laden von E-Autos jetzt auch in Gailingen

In der Gemeinde Gailingen nahm die Thüga Energie eine neue Strom-Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in Betrieb. Gefördert wurde das Projekt vom Land Baden-Württemberg. Auf dem Bild v. li.: Thüga-Energie-Geschäftsführer Dr. Markus Spitz, Bürgermeister Dr. Thomas Auer, Kämmerer Dieter Rihm, Geschäftsführer Gerd Burkert von der Energieagentur Kreis Konstanz, Projektleiter Peter Ehret und Regiocenter-Leiter Karl Mohr von der Thüga Energie sowie Hauptamtsleiter Steffen van Wambeke.

Thüga Energie investiert in zukunftsweisende Infrastruktur

Direkt am Rathaus von Gailingen hat die Thüga Energie eine Schnellladesäule für E-Autos mit unterschiedlichen Steckertypen in Betrieb genommen. Zwei Fahrzeuge können gleichzeitig daran „aufgetankt“ werden. Weil die Ladesäule eine Leistung von 50 kW aufweist, werden in einer halben Stunde rund 80 Prozent der Ladekapazität erreicht. „Wie bei all unseren Ladestationen liefern wir auch in Gailingen 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft“, unterstreicht Thüga-Energie-Geschäftsführer Dr. Markus Spitz. 

Mit der neuen Schnellladesäule kommt die Gemeinde Gailingen auf ihrem Weg zur energiefreundlichen Kommune weiter voran, wie Bürgermeister Dr. Thomas Auer betont. „Als staatlich anerkannter Erholungsort und Gesundheitsdorf begrüßen wir die Investition für eine klimaschonende Mobilität außerordentlich“, so Auer. 

Die Kosten für den Aufbau der Schnellladesäule sowie den Anschluss ans Stromnetz belaufen sich auf rund 40.000 Euro. Die Hälfte davon trägt die Thüga Energie, die andere Hälfte bezuschusst das Land Baden-Württemberg im Rahmen des „SAFE-Förderprogramms“ des Ministeriums für Verkehr. „Im Verkehrssektor sehen die Klimaziele für 2030 eine Reduktion der Emissionen um 40 Prozent vor“, erklärt Dr. Markus Spitz. „Sollen diese Werte erreicht werden, müssen wir beim Ausbau alternativer Antriebsformen vorankommen“, so Spitz. „Die Thüga Energie geht beim Ausbau der Infrastruktur bereits in Vorleistung. Jetzt gilt es, auf allen anderen Ebenen nachzuziehen.“ 

Überregionale Ladekarte
Um die E-Zapfsäule zu nutzen, wird eine Ladekarte benötigt, die auf der Homepage der Thüga Energie im Bereich „Strom für E-Mobilität“ bestellt werden kann. „Kunden der Thüga Energie erhalten den Grundpreis für die Nutzung der Strom-Infrastruktur zurückerstattet“, erläutert Regiocenter-Leiter Karl Mohr von der Thüga Energie. Mit der Ladekarte können jedoch nicht nur die Einrichtungen der Thüga Energie genutzt werden, sondern sie ermöglicht auch den Zugriff auf die flächendeckende Ladeinfrastruktur des Stadtwerkeverbundes Ladenetz.de mit derzeit 3.400 Ladepunkten bundesweit. 

Der regionale Energieversorger betreibt derzeit über 40 Ladepunkte für E-Autos. Hinzu kommen zehn Erdgas-Tankstellen, an denen nahezu klimaneutrales Bio-Erdgas getankt werden kann. Mit eigenen Förderprogrammen für Kunden unterstützt das Unternehmen zudem die Anschaffung von Strom-Wandladesäulen (Wallboxen) für das Laden zuhause, den Kauf von E-Bikes sowie von Erdgas-Fahrzeugen.


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